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IBD Inflammatory Bowel Diseasa

09/12/2018
IBD Inflammatory Bowel Diseasa

IBD umfasst chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die sowohl den Dünndarm als auch den Dickdarm betreffen können. Es handelt sich um eine Art Automimmunerkrankung, die in Schüben verläuft. Hauptsymptome sind Erbrechen, schleimig-blutige Durchfälle und ggf. Gewichtsverlust. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber mit einer speziellen Diät und evtl. medikamentöser Behandlung kann ein erkranktes Tier noch Jahre lang gut leben.

Aufgrund der recht unspezifischen Symptome, die auch bei anderen Erkankungen auftreten können, ist eine Diagnose u.U. sehr schwierig und erfordert viel Geduld von allen Beteiligten. Die Diagnose erfolgt im Aussschlussverfahren: Futtermittelunverträglichkeit, Giardien, akute oder chronische Pankreatitis, Gastritis, Schilddrüsenerkrankung, Krebserkrankung, Reizdarm. Eine IBD kann sich auch auf andere Organe ausweiten und zusammen mit einer Pankreatitis auftreten. Eine Differenziering ist nicht ganz leicht. Wenn möglich,  sollte man einen Tierarzt aufsuchen, der bereits Erfahrung mit IBD Erkrankungen hat.

Mögliche Ursachen einer IBD können u.a.  sein: genetische Disposition, Überempfindlichkeiten gegenüber bestimmter Futtermittel, gestörtes Immunsystem, Giardien. Auch spielen psychische Komponenten eine Rolle, denn ängstliche Hunden sind eher von IBD betroffen.

Diäthetik:
Eine IBD-Diät beginnt im Grunde genommen wie eine Ausschlussdiät mit einer einzigen Proteinquelle über mehrere Wochen. Danach werden nach und nach einzelne Nahrungskomponentel hinzugefügt. Die Ernährung sollte möglichst getreidefrei sein und wenig Kohlenhydrate enthalten. Fett ist nicht grundsätzlich verboten, sollte aber in geringen Mengen gefüttert werden. Zusätzliche Naturheilverfahren wie Heilpilze, Homöopathie oder auch Akkupunktur können die Therapie günstig unterstützen.
Empfehlenswert ist es, einen spezifischen IBD Diätplan mit Hilfe eines erfahreren Ernährungsberater erstellen zu lassen. Falls Sie Fragen haben oder  einen spezifischen Diätplan benötigen, helfe ich Ihnen gerne weiter.

 

Quellen: Heidi Herrmann, Ute Wadehn

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